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April 2021 Gebert FischerBei der Ehrung der "Guten Tat des Monats April": (v.l.n.r.) Nilo und Manuela Wowerat sowie Dr. Jens Bruns mit Tochter Anna.
Foto: Gebert-Fischer

In einer kleinen Feierstunde wurde Manuela Wowerat, Pflegedienstleiterin im Alten- und Pflegeheim „Haus St. Franziskus“ in Goldenstedt, mit der „Guten Tat des Monats April“ durch Bürgermeister Alfred Kuhlmann und Mitarbeiterin Daniela Thias ausgezeichnet.

„In der Corona-Pandemie, die unser aller Leben seit über einem Jahr auf den Kopf gestellt und für Verunsicherung und zum Teil auch zu Isolation geführt hat, gibt es Menschen, die in dieser schweren Zeit den Überblick behalten, die Mitmenschen unterstützt und den Zusammenhalt in der Gemeinde gestärkt haben“, erklärte der Bürgermeister in seiner Laudatio. Zu diesen Menschen gehört auch Manuela Wowerat, die von Dr. Jens Bruns für die Auszeichnung vorgeschlagen worden war. Er selbst konnte sich in seiner Funktion als Arzt von Frau Wowerats außerordentlichem beruflichen Engagement in der Einrichtung persönlich ein Bild machen.

Im Januar dieses Jahres, als sich im „Haus St. Franziskus“ viele Bewohner/-innen mit dem Corona-Virus infizierten, arbeitete Frau Wowerat zusammen mit ihrem Team von früh bis spät, um die Versorgung der Infizierten sicherzustellen. Durch Erkrankung des Personals musste in dieser Zeit Aushilfspersonal angeleitet werden, schwer kranke Bewohner mussten betreut und manchmal auch Sterbende begleitet werden. Um die Organisation und Erfüllung all dieser Aufgaben zu bewältigen, war die Pflegedienstleiterin unermüdlich im Einsatz – auch an ihrem eigenen Geburtstag. Die Familie musste in dieser schwierigen Zeit oft zurückstehen. Hinzu kam die ständige Sorge, sich selbst oder die Familie mit dem Corona-Virus anzustecken.

„In Zusammenarbeit mit den Angehörigen, Ärzten und Mitarbeitern/-innen ist es uns in dieser anstrengenden und intensiven Zeit gelungen, das Infektionsgeschehen im Heim zu begrenzen. Insgesamt kann ich im Nachhinein über diese Zeit sagen, dass alle Beteiligten sich mit großer Menschlichkeit begegnet sind. Miteinander haben wir die Erkrankten im Blick gehabt, haben getröstet und gemeinsam die Angst getragen und ertragen. Mir war es in dieser Zeit wichtig, neben den organisatorischen Aufgaben für alle ein offenes Ohr zu haben, um Stütze zu sein. Es tat gut, immer wieder aufbauende Worte der Angehörigen zu hören. Der enge Austausch mit den Menschen bei der Arbeit, das christliche Miteinander in der Stiftung, die freundschaftliche Unterstützung durch meine Leitungskollegen und der Rückhalt meiner Familie haben dazu beigetragen, diese besondere Zeit durchzustehen“, erzählt Manuela Wowerat.

Als „Ausdruck des Respektes“ und stellvertretend für die Leistung aller Beschäftigten im „Haus St. Franziskus“ überreichte Bürgermeister Alfred Kuhlmann ihr die Urkunde, einen Goldenstedter Becher sowie die Prämie in Höhe von 100 Euro. „Das Geld fließt natürlich ins Team“, erklärt Manuela Wowerat, die zur Ehrung von ihrem Sohn Nilo begleitet wurde.